Gewässerprivatisierung - Übergabe der Unterschriften an den Bundestag
Nachdem auch in Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Monaten über 8.000 Unterschriften gegen die geplante Privatisierung der Gewässer, insbesondere der Seen, aus dem Bestand der BVVG gesammelt wurden, übergibt der BUND Mecklenburg-Vorpommern am 25. Februar 2010 gemeinsam mit dem BUND Brandenburg die Unterschriften an den Petitionsausschuss des Bundestages. Dort liegen in dieser Sache bereits über 80.000 Unterschriften vor. Mit den auch in Brandenburg in den letzten Monaten weiter gesammelten Unterschriften haben sich in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern inzwischen rund 106.000 Bürgerinnen und Bürger gegen eine Privatisierung der Gewässer ausgesprochen. Mehr...
Neue Naturschutz- und Wassergesetze verabschiedet
Baugebiete rücken weiter gegen Gewässer vor
Der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns hat heute neue Gesetze im Naturschutz und im Gewässerschutz gebilligt. Sie enthalten neben notwendigen Anpassungen an Bundesrecht einen darüber hinaus gehenden Abbau von bisherigen Standards. So wurde der von Bebauung freizuhaltende Schutzstreifen an Binnengewässern und an der Küste reduziert - nach Auffassung des BUND ein verheerender Schritt. Unsere Gewässer geraten damit weiter in Bedrängnis. Mehr...
Erhalt der Biologischen Vielfalt: Mecklenburg-Vorpommern auf einem der letzten Plätze
Mit einer heute von den Umweltverbänden BUND und NABU veröffentlichten Studie zum Erhalt der Biologischen Vielfalt zeigen die Umweltschützer den Bundesländern zwar nicht die rote Karte, dafür aber die rote Ampel. Mit einem Ampelmodell bewerten BUND und NABU, wie in den einzelnen Bundesländern Arten- und Lebensräume geschützt werden. Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den im Schlußfeld liegenden Ländern. Hier zeigt die Ampel auf rot. Mehr... Zur Studie geht es hier.
Für den Baumschutz - Salzfrei durch den Winter
Salz ist Gift für Bäume und Sträucher. Wer sich für das Streuen von Salz entscheidet, nimmt Straßen und Wege ohne Bäume in Kauf. Durch das Salz, welches unmittelbar in den Wurzelbereich der Bäume gelangt, verhungern und verdursten die Bäume. Was viele Bürger nicht wissen - das Streuen von Salz ist oft per Straßenreinigungssatzung verboten. Mehr...
Kiesabbau im Naturschutzgebiet auf Rügen
Auf einer 29 ha großen Fläche im Naturschutzgebiet „Neuendorfer Wiek und Insel Beuchel“ auf der Insel Rügen plant der Baustoffkonzern Heidelberger Zement, einer der weltweit führenden Baustoffhersteller, den industriellen Abbau von 5,1 Mio. Tonnen Kies. Der BUND will dies mit dem Kauf von potentiellen Abbauflächen verhindern und so die wertvolle Natur schützen. Mehr...
Ländlicher Wegebau verschlingt Millionen und schädigt Umwelt
Aus Anlass der Einweihung einer Gemeindeverbindungsstraße zwischen Trantow und Treuen (Landkreis Demmin) durch Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) kritisiert der BUND Mecklenburg-Vorpommern die generell mangelhafte Berücksichtigung der Naturschutzbelange im ländlichen Wegebau. Um den Interessen von Landwirtschaftsbetrieben mit ihrem hochtechnisierten Maschinenpark aber auch falsch verstandenen Anforderungen von Radtouristen an angeblich notwendige glatte Pisten zu genügen, verschwinden in Mecklenburg-Vorpommern hunderte Kilometer Feld- und Wiesenwege unter einer Asphalt- und Betondecke. Möglich werden diese Maßnahmen allein durch eine enorme finanzielle Förderung aus europäischen Finanztöpfen. Der Ausbau der Wege geht jedoch überwiegend an öffentlichen Interessen, wie dem Natur- und Landschaftsschutz, vorbei. So verläuft die nun ausgebaute Straße Trantow-Treuen mitten durch das Naturschutz- und FFH-Gebiet "Schwingetal und Peenewiesen bei Trantow". Mehr...














