Für den Baumschutz - Salzfrei durch den Winter
Salz ist Gift für Bäume und Sträucher. Wer sich für das Streuen von Salz entscheidet, nimmt Straßen und Wege ohne Bäume in Kauf. Durch das Salz, welches unmittelbar in den Wurzelbereich der Bäume gelangt, verhungern und verdursten die Bäume. Was viele Bürger nicht wissen - das Streuen von Salz ist oft per Straßenreinigungssatzung verboten. Mehr...
Kiesabbau im Naturschutzgebiet auf Rügen
Auf einer 29 ha großen Fläche im Naturschutzgebiet „Neuendorfer Wiek und Insel Beuchel“ auf der Insel Rügen plant der Baustoffkonzern Heidelberger Zement, einer der weltweit führenden Baustoffhersteller, den industriellen Abbau von 5,1 Mio. Tonnen Kies. Der BUND will dies mit dem Kauf von potentiellen Abbauflächen verhindern und so die wertvolle Natur schützen. Mehr...
Ländlicher Wegebau verschlingt Millionen und schädigt Umwelt
Aus Anlass der Einweihung einer Gemeindeverbindungsstraße zwischen Trantow und Treuen (Landkreis Demmin) durch Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) kritisiert der BUND Mecklenburg-Vorpommern die generell mangelhafte Berücksichtigung der Naturschutzbelange im ländlichen Wegebau. Um den Interessen von Landwirtschaftsbetrieben mit ihrem hochtechnisierten Maschinenpark aber auch falsch verstandenen Anforderungen von Radtouristen an angeblich notwendige glatte Pisten zu genügen, verschwinden in Mecklenburg-Vorpommern hunderte Kilometer Feld- und Wiesenwege unter einer Asphalt- und Betondecke. Möglich werden diese Maßnahmen allein durch eine enorme finanzielle Förderung aus europäischen Finanztöpfen. Der Ausbau der Wege geht jedoch überwiegend an öffentlichen Interessen, wie dem Natur- und Landschaftsschutz, vorbei. So verläuft die nun ausgebaute Straße Trantow-Treuen mitten durch das Naturschutz- und FFH-Gebiet "Schwingetal und Peenewiesen bei Trantow". Mehr...
Steinkohlekraftwerk Lubmin: Projektentwickler haben nichts gelernt
Zur heute veröffentlichten Ankündigung der Projektgesellschaft Dong Energy Kraftwerke Greifswald GmbH, das Genehmigungsverfahren für das Steinkohlekrafwerk Lubmin nicht einzustellen und im Gegenteil weitere Unterlagen vorzulegen, teilen die in der Allianz "Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin " arbeitenden Bürgerinitiativen und Umweltverbände mit, weiter mit aller Kraft Widerstand leisten zu wollen. Nach dem ersten Jubel über den Rückzug von DONG Energy sei man sich im Klaren, dass sich einige Unbelehrbare nicht von einem Kohlekraftwerk am Greifswalder Bodden verabschieden wollen. Mehr...
Nach heutiger Entscheidung im Bundesrat: Druck muss aufrecht erhalten werden
Auf der heutigen Sitzung des Bundesrates wurde die Entscheidungsvorlage der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns zur Seenprivatisierung nicht mehrheitlich befürwortet, sondern in die Ausschüße verwiesen. Vertreter der Bundesregierung bekräftigten in der Debatte ihre Ablehnung des Antrags aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hatte gefordert, die Privatiserung der Seen durch die BVVG aufzugeben und die Gewässer kostenlos an Länder und Kommunen abzugeben.
Für den BUND Mecklenburg-Vorpommern steht somit fest, dass der Druck aus der Bevölkerung aufrecht erhalten werden muss. Bis auf weiteres wird die Unterschriftensammlung des BUND gegen die Privatisierung unserer Gewässer fortgeführt. Bisher wurden rund 6.800 Unterschriften gesammelt. Gemeinsam mit dem BUND in Brandenburg, wo bereits 84.000 Unterschriften zusammengetragen wurden, sollen nun 100.000 erreicht werden. Mehr...
Unterschriftenliste













